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Vol. I ~ Die Stufen der Evolution

 

Schale

 

Die erste Schale verbindet mich mit Mutter Erde.

Das verschafft mir Wahrheit über meine Wurzeln und Klarheit über meine Richtung.

Einfach ist die Welt im Hier und Jetzt.

 

Die zweite Schale entfacht das Feuer und die Bewegung aus sich selbst.

Das lässt mich neue Welten erahnen und zusehen, wie ein Impuls sich in Ringen

ausbreitet, im Raum Gestalt annimmt und zu mir zurückkehrt.

 

Die dritte Schale lässt die Fluten steigen und sinken.

Ich muss wachsam sein, zwischen den Wogen hindurch zu balancieren.

Habe ich den pfadlosen Weg gefunden, erfüllt mich dies mit Frieden und Behaglichkeit.

 

Die vierte Schale taucht mich in den Ozean der Geborgenheit.

Ich atme Liebe und bin in allem. Nichts bleibt außerhalb.

Mein Herz umarmt die Welt – Vielheit wird zur Einheit.

 

Die fünfte Schale hebt mich aus dem Tal der Illusion.

Aus der Höhe betrachte ich das große Drama der kleinen Dinge. Und ich sehe

meine Figur, wie sie versucht, auf dem Spielbrett des Lebens den Regeln zu folgen.

 

Die sechste Schale weckt das Licht der Erkenntnis.

Ich erschuf mir meine Welt aus Wahn und Künstlichkeit. Doch mein inneres Auge

löst sie auf im Licht der Wirklichkeit. Und ich lache über mich und meine Schattenwelt.

 

Die siebente Schale versetzt mich auf den Berg der tausend Gipfel.

In der Stille kommt kein Gedanke auf, regt sich kein Wunsch und wird keine Tat getan.

Doch bleibt in diesem Glück nichts ungewusst, nichts unerfüllt und nichts ungetan.

Mandala

 

Edwin Tobias  ~

 

 

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Heute ist der Feiertag der Göttin der Weisheit.

! Jai Shri SARASWATI Maa !

saraswati

Unter vielen Namen ist sie bekannt:

Vedagarbha – die Quelle der Vedas oder des Wissens

Dnyanashakti – die Kraft der Erkenntnis

Kalpanashakti – die Kraft, Vorstellungen zu bilden

Pratibha – die Intelligenz ist

Shabdavasini – die im Laut wohnt

In Japan wird sie Benzaiten genannt.

symbol

 

„Die Klarheit der Sonne ist ihre Kraft.

Wissen und Weisheit ist ihr Geschenk,

und chitta, die Aufmerksamkeit.

Ihre weiße Ausstrahlung Reinheit erschafft.

Der weiße Lotus ist ihr Thron, –

über dem Wasser in Schwerelosigkeit.“

– E.Tee

benzaiten

Benzaiten

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Am 14. Jänner feiern wir „Makar Sankranti“. Es ist der einzige Feiertag im indischen Kalender, der sich nach der Sonne richtet. An diesem Tag wird Shri Surya verehrt, denn es heißt, dass dies der kälteste Tag ist. Es heißt auch, dass sich da die Sonne am Südlichen Wendekreis befindet, dem ‚Wendekreis des Steinbocks‘, und sich nun wieder nach Norden bewegt, wodurch sie langsam wieder an Kraft zunimmt.

Am 14. Jänner ist jedoch kein Ereignis zu bemerken, weder ein astronomisches noch astrologisches, das diese Annahme rechtfertigt. Es ist mitten im Winter, kein besonderer Tag ist in Sicht.

Es gibt allerdings einen Tag, auf den diese Eigenschaften zutreffen, nämlich den 21. Dezember! Makar bedeutet Steinbock. Am 21. Dezember tritt die Sonne in den Steinbock – der Winter beginnt! Es ist die Wintersonnenwende, der kürzeste Tag des Jahres, danach werden die Tage wieder länger und die Sonne wird stärker.

Was hat das nun mit dem 14. Jänner zu tun? Dazu müssen wir ein wenig ausholen.

 

Vor ca. 2000 Jahren, als unser astrologisches System entstand, waren die Sternbilder mit den Tierkreiszeichen identisch. Der Beginn eines Jahres ist durch den Frühlingspunkt (Äquinoktialpunkt) gekennzeichnet. Durch die Rotationsbewegung der Erdachse bewegt sich der Frühlingspunkt langsam rückwärts (eine Wanderung durch den ganzen Tierkreis benötigt 25800 Jahre, das ist ein sogenanntes ‚Weltenjahr‘; man sagt auch, ein Tag im Leben des Brahma).

 

Durch diese Verschiebung des Frühlingspunktes entstehen sozusagen 2 Tierkreise, die sich ganz langsam doch stetig voneinander entfernen: der siderische (von sidus = Stern) und der tropische (der errechnete). Die Inder verwenden nach wie vor den siderischen, bei uns ist es der tropische. Der Unterschied dieser 2 Tierkreise wird ‚Ayanamsa‘ genannt und beträgt zur Zeit ziemlich genau 24 Grad, das sind also 24 Tage.

 

Wenn wir nun vom 14. Jänner 24 Tage zurückzählen, gelangen wir genau auf den 21. Dezember, die Wintersonnenwende! Dies ist der Punkt, an dem uns (in der nördlichen Hemisphäre) die Sonne am meisten abgeht, weil sie da am schwächsten ist.

 

Das zeigt, dass sich Sankranti auf den indischen Kalender bezieht, dem der siderische Tierkreis zugrundeliegt!

 

Beide Systeme, das östliche wie das westliche, haben ihre Berechtigung, keines ist falsch. Der tropische Tierkreis bezieht sich auf das Sonnenjahr und ist die Grundlage der sonnenbezogenen abendländischen Astrologie. Sie steht dadurch in Einheit mit unserer Kultur, welche sonnenhaft ist, nach außen gerichtet.

 

Die Sonne mit ihrem ‚Licht des Bewusstseins‘ ist eigentlich der natürliche Feind aller Geheimnisse. Und doch birgt sie selbst viele Geheimnisse. 🙂

 

Sonnige Grüße!

Einen schönen Sonn(en)tag wünscht

Edwin

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vor kurezem, am 28. November feierte eine große Seele Geburtstag:

WILLIAM BLAKE.

 

Er war Dichter, Maler, Kupferstecher, Seher, Prophet.

Blakes Visionen begannen bereits in seiner Kindheit,

und sie begleiteten ihn sein ganzes Leben lang.

Obwohl er sich immer in gewisser Weise mit dem Neuen

Testament verbunden fühlte, waren seine Ansichten für die

rechtgläubigen Christen seiner Zeit oft schockierend. Einer seiner

stärksten Einwände gegen die Lehrmeinung der Kirche war, dass sie gegen

lebendige Sinnesfreude Position bezog. Blake glaubte, dass die

Freude der Menschen ein Lobpreis Gottes sei.

Noch auf dem Sterbebett arbeitete er an einer neuen Version

seines Gemäldes ‚Und Gott erschuf die Welt‘.

Seine letzten Worte seien gewesen:

„Ich gehe in ein Land, das ich schon immer sehen wollte.“

– E.Tee

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Wenn der Herbst kommt dann kommt die Zeit der Ur-Mutter, der Shri Adi Shakti, sie hat so viele Aspekte wie das Universum Facetten hat. Ihr wesentlicher Aspekt ist der der Mutter, die Ihre Kinder beschützt.

Sie ist in jedem von uns in ihrer Reflexion als Kundalini und nimmt als die große Beschützerin nicht nur in Mythen als Pallas Athena, Mutter Maria, Quan Yin, Sofia und als viele andere Gestalt an, sondern sie manifestiert sich als wohliges Gefühl der absoluten Sicherheit in unserer Meditation. Wenn das Herzzentrum Chakra frei ist kann man tief durchatmen und jeglicher Stress fällt weg.

Vertrauen etabliert sich. Vertrauen in sich und Vertrauen in das Leben, das Schicksal, die göttliche Kraft.

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Die Santoor ist das indische Hackbrett. Dieses Musikinstrument hat eine lange Tradition und hat sich im Lauf der Zeit auch weiterentwickelt. Ein bedeutender Virtuose auf diesem Instrument, der  viel zu seiner Verfeinerung beigetragen hat, ist Bhajan Sopori. Sein Sohn hat die Begeisterung für dieses Instrument geteilt und macht derzeit eine Europatournee. Und Graz liegt auf seiner Tourneeroute.

Die Klänge der Santoor sind wunderbar geeignet um dabei zu Meditieren und die Aufmerksamkeit durch die Musik in die Gegenwart zu leiten, das Herz zu öffnen und in die spirituelle Dimension einzutauchen. Komm vorbei und lass dich überraschen!

http://soundsofindia.org/

sopori_graz2016

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Nach dem indischen Kalender ist heute 

SHIVARATRI, die Nacht des Gottes Shiva.

Er ist der höchste der Götter. Er gibt das Leben und nimmt es.

Er ist das Formlose und das Unnennbare;

Er ist das Grenzenlose und Unerkennbare.

Und Er ist der Gott der Liebe und residiert im Herzen der Menschen.

Er ist die Seele des Universums. Und das Universum

schwingt im Rhythmus Seiner Trommel.

Er tanzt das Leben herbei – tanzt das Leben selbst –

und tanzt über das Leben hinweg.

„O Mahadeva! Auf die Leinwand Deiner Vorstellung maltest Du die Welt!

Liebe ist Dein Grund – Schönheit ist Dein Stil.

Du schufst die Kunst und auch die Künstler.

Du bist der erste Künstler und bist der Funke im Herzen aller Künstler.“

 

E.Tee

 

 

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