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Eine große Seele feiert Geburtstag:

D A N T E   A L I G H I E R I

dante

Mit seinem Hauptwerk, der ‚Göttlichen Komödie‘,

hat Dante in vielerlei Hinsicht etwas Neues gebracht. Er führte

die italienische Sprache als Literatursprache ein. Bis dahin wurden die

Schriften in Latein verfasst und waren dadurch von der Sprache des Volkes getrennt.

(Ähnliches geschah etwa zur selben Zeit in Indien. Dnyanadeva verfasste nur

wenige Jahre zuvor erstmals ein spirituelles Werk, die ‚Dnyaneshwari‘,

in der Landessprache Marathi,

was den Brahmanen gar nicht gefiel, da sie die Monopolstellung, die sie

durch ihre Sanskrit-Kenntnisse besaßen, in Gefahr sahen.)

Die ‚Göttliche Komödie‘ besteht aus einer einzigartigen Mischung

aus Visionen, philosophischen Gedanken, moralischen Gedanken und poetischen

Stilisierungen, die kaum voneinander zu trennen sind.

Sie basiert auf dem ptolemäischen

Weltbild, wonach auch Himmel und Hölle in 9 Kreisen angeordnet sind.

Dante trifft Vergil, der ihn durch die 3 Abschnitte Hölle, Läuterungsberg und Paradies

führt. Vergil, der alte römische Dichter, tritt hier als Archetyp des Weisen auf,

in der Rolle des Seelenführers und inneren Meisters.

Die Hauptperson aber ist Beatrice, denn sie war es,

die Vergil sandte, um Dante durch die verschiedenen Weltenkreise zu

begleiten, bis sie im Himmel ankamen, wo sie ihn erwartete.

Beatrice ist jene Figur, durch die die Große Göttin, wie immer man sie nennen

mag, aus ihm spricht. Immer wieder hält Beatrice Lehrreden, die oft im Gegensatz

zur herrschenden Kirchensicht stehen. Der erste Widerspruch ist bereits der,

dass sie überhaupt Lehrreden hält, denn das ist einer Frau untersagt.

Am Ende des zweiten Abschnitts erscheint eine himmlische Prozession mit einem

gewaltigen Triumphwagen. Und ganz oben auf dem Wagen thront nicht der Papst,

sondern Beatrice, eine Frau, als mächtigste Herrin und höchste Weisheit.

Und sie predigt z.B., dass Eva nicht schuld sei, dass Adam den Apfel gegessen hat,

denn er hätte ihn ja nicht annehmen müssen. Diese Aussage stand (und steht)

eindeutig gegen die Lehre der Kirche. Ein Normal-Sterblicher hätte das nicht

überlebt, Dante jedoch war so berühmt und anerkannt, dass die

Kirche nichts gegen ihn unternehmen konnte.

Interessant ist es in diesem Zusammenhang natürlich,

wer Beatrice im realen Leben war und wie Dante sie kennen lernte. Das hat er

in seinem Jugendwerk ‚Vita Nuova‘ (Das neue Leben) beschrieben. Zum ersten Mal

sah er sie als Neunjähriger, und ab diesem Zeitpunkt verfiel er bei Begegnungen

immer wieder in ekstatische Zustände, hatte Visionen und Gotteserfahrungen.

Einmal ging er eher widerwillig mit einem Freund zu einer Veranstaltung.

Da fühlte er plötzlich

„ein seltsames Zittern im Herzen, das sich sogleich im ganzen Körper ausbreitete“,

so dass er ins Wanken geriet. Und als er die Augen wieder erhob, sah er unter den Gästen

unerwartet Beatrice, und „die Gewalt der Liebe“ traf ihn so heftig, dass ihn „sämtliche

Lebensgeister verließen und an ihrer Stelle Gott Amor Platz nahm“. Als er wieder

bei vollem Bewusstsein war, fragte ihn sein Freund, was denn mit ihm los sei.

Und er sagte: „Ich habe den Fuß an jene Stelle des Lebens gesetzt, über welche

keiner hinausgehen kann, der die Absicht hat, wiederzukehren.“

Beatrice starb früh, das Büchlein entstand nach ihrem Tod.

Durch sie wurde sein Leben völlig verändert, bekam eine andere Dimension,

wurde es zu seinem „neuen Leben“.

Am Ende des Buches kündigte er an, dass er noch

„in einer Weise über sie sprechen werde, wie noch von keiner je gesprochen wurde.“

Ob er zu dieser Zeit die ‚Göttliche Komödie‘ bereits im Auge hatte? In seinen

Untergründen war sie sicher schon zu einem Teil herangewachsen, denn so

ein gewaltiges Werk entsteht nicht von heute auf morgen.

Beatrice war also Dantes Muse.

Ihre Person ist bekannt, sogar ihr Elternhaus in Florenz

kennt man, doch alle Details sind völlig nutzlos für das Verständnis

dieses geistig-seelischen Vorgangs der Inspiration.

Fest steht, dass sie nicht nur seine schöpferische Kraft angeregt,

sondern sogar den Funken in seinem Wesenskern entfacht hat.

Konnte es sein, dass seine Inspiration völlig unabhängig von der Person war, die ihn

inspirierte? Hätte jede x-beliebige Frau diese Rolle spielen können? Musste sie eine

spezielle Persönlichkeitsstruktur besessen haben, um das reine, feine Licht in seiner

Seele reflektieren zu können? Braucht es nicht einen entsprechenden Spiegel,

um den subtilen Strahl des Göttlichen sichtbar zu machen? Und ist dieser

Spiegel abhängig von der gleichen spirituellen Reife seines Trägers

oder genügt eine bestimmte reflektorische Eigenschaft?

Jedenfalls erfuhr Dante durch Beatrice die personifizierte Liebe,

die er als „Gott Amor“ identifizierte. Im Verlauf der ‚Göttlichen Komödie‘

nimmt sein Gottesverständnis jedoch immer weiblichere Züge an, – sein

Gottesbild hat sich also gewandelt, ausgehend vom konventionellen,

vorgegebenen, hin zum inneren, erlebten.

Es gibt viele berühmte Musen in der Geschichte,

doch eine Beziehung wie zwischen Dante und Beatrice bezeichne ich als die

höchste Form des Musentums. Was gibt es Höheres, als durch einen

anderen Menschen das Göttliche in der eigenen Seele zu

erfahren und dadurch in der lebendigen

Anschauung verehren zu

können?

 

 ~  Edwin Tobias  ~

 

 

dante und

Beatrice & Dante

 

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Heute ist der Feiertag der Göttin der Weisheit.

! Jai Shri SARASWATI Maa !

saraswati

Unter vielen Namen ist sie bekannt:

Vedagarbha – die Quelle der Vedas oder des Wissens

Dnyanashakti – die Kraft der Erkenntnis

Kalpanashakti – die Kraft, Vorstellungen zu bilden

Pratibha – die Intelligenz ist

Shabdavasini – die im Laut wohnt

In Japan wird sie Benzaiten genannt.

symbol

 

„Die Klarheit der Sonne ist ihre Kraft.

Wissen und Weisheit ist ihr Geschenk,

und chitta, die Aufmerksamkeit.

Ihre weiße Ausstrahlung Reinheit erschafft.

Der weiße Lotus ist ihr Thron, –

über dem Wasser in Schwerelosigkeit.“

– E.Tee

benzaiten

Benzaiten

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Das neue Jahr beginnt meist mit guten Vorsätzen.

Regelmäßig zu meditieren, in Kontakt mit deinem inneren Selbst zu kommen, die innere spirituelle Energie spüren und so das Spirituelle zum Teil des bewußten Erlebens machen: gibt es einen besseren Vorsatz für 2018?

Bereichere dein Leben mit regelmäßiger Meditation – und du wirst bald den positiven Unterschied erkennen und diesen Gewinn an Lebensqualität nicht mehr missen wollen.

Wir sehen uns: ab Mittwoch, 10.1.2018 19 Uhr in der Klosterwiesgasse 6, im Hof 1. Tür links

 

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vor kurezem, am 28. November feierte eine große Seele Geburtstag:

WILLIAM BLAKE.

 

Er war Dichter, Maler, Kupferstecher, Seher, Prophet.

Blakes Visionen begannen bereits in seiner Kindheit,

und sie begleiteten ihn sein ganzes Leben lang.

Obwohl er sich immer in gewisser Weise mit dem Neuen

Testament verbunden fühlte, waren seine Ansichten für die

rechtgläubigen Christen seiner Zeit oft schockierend. Einer seiner

stärksten Einwände gegen die Lehrmeinung der Kirche war, dass sie gegen

lebendige Sinnesfreude Position bezog. Blake glaubte, dass die

Freude der Menschen ein Lobpreis Gottes sei.

Noch auf dem Sterbebett arbeitete er an einer neuen Version

seines Gemäldes ‚Und Gott erschuf die Welt‘.

Seine letzten Worte seien gewesen:

„Ich gehe in ein Land, das ich schon immer sehen wollte.“

– E.Tee

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Viele denken sich das, viele wissen es, und es ist super, dass Meditation gegen Streß hilft und gezielt beim Streßabbau verwendet werden kann.

Doch dann kommt der nächste Gedanke „ich kann aber nicht meditieren“, „ich kann nicht mal eine Minute ruhig sitzen“, „Das ist doch nichts für mich“, usw.

Doch es gibt auch einfache Lösungen, und mit ein wenig täglicher Zeit kannst du bald Erfolge selbst erleben und spüren.

Nigel Powell hat zu diesem Thema kürzlich ein Buch veröffentlicht, und wenn du ein Kindle-Verwender bist dann bekommst du es sogar gratis. Also schau dir das an.

http://www.amazon.co.uk/dp/B00L6EZKWM

p.s. du kannst dir auch die Beiträge im Wissenschaftsteil ansehen.

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Die Santoor ist das indische Hackbrett. Dieses Musikinstrument hat eine lange Tradition und hat sich im Lauf der Zeit auch weiterentwickelt. Ein bedeutender Virtuose auf diesem Instrument, der  viel zu seiner Verfeinerung beigetragen hat, ist Bhajan Sopori. Sein Sohn hat die Begeisterung für dieses Instrument geteilt und macht derzeit eine Europatournee. Und Graz liegt auf seiner Tourneeroute.

Die Klänge der Santoor sind wunderbar geeignet um dabei zu Meditieren und die Aufmerksamkeit durch die Musik in die Gegenwart zu leiten, das Herz zu öffnen und in die spirituelle Dimension einzutauchen. Komm vorbei und lass dich überraschen!

http://soundsofindia.org/

sopori_graz2016

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bereits zum 2. Mal findet der Feschmarkt in Graz in der Papierfabrik statt, und wieder sind wir mit einem Sahaja Yoga Infostand vertreten.
Eine ideale Gelegenheit, einen künstlerischen Weihnachtsbummel mit einem bemerkenswerten spirituellen Erlebnis zu kombinieren.

Komm und schau vorbei.
Freitag, 19.12. von 14 bis 22 Uhr
Samstag, 20. 12. und Sonntag 21.12. von 11 bis 20 Uhr

http://www.feschmarkt.info/

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